Sessùn, urbaner Look mit Ethno-Twist.
Nachdem Emma François eine Zeit lang Südamerika erkundet hat, gründete sie ihr Label Sessùn. Obwohl die ethnischen Einflüsse noch heute deutlich sichtbar sind, ist das Design einem urbanen Stil gewichen. Moderne Entwürfe wie der Ledermantel machen den modischen Wandel des Labels eindeutig sichtbar. Neben den regulären Kollektionen entstehen zahlreiche Accessoires aus Stoff und Leder.
Südamerikanische Wurzeln.
Emma François, Gründerin des Modehauses Sessùn, entdeckte ihre Leidenschaft für Mode erst während einer Südamerika-Reise. Während eines Aufenthalts in Guatemala hatte die junge Französin eine mystische Erfahrung, als sie die Einheimischen bei der Verarbeitung von Stoff und Leder beobachtete. Daraufhin beschloss sie, ihr Wirtschaftsanthropologie-Studium aufzugeben und Designerin zu werden. Im Jahr 1994 wurde die Marke Sessùn geboren. Vier Jahre später präsentierte sie mit überwältigendem Erfolg ihre erste Ready-to-Wear-Kollektion auf der Who's Next Messe in Paris. Die Produktion ihrer Kollektionen wurde nach Frankreich verlegt und die erste Boutique für Kleidung, sowie Accessoires eröffnete in Marseille.
Neben der Ready-to-Wear-Kollektion bietet Sessùn auch Accessoires, die die Affinität der Designerin zum südamerikanischen Kontinent widerspiegeln. Lange Halsketten in Form von Kondoren, Tücher und lange Schals aus Baumwolle oder Alpaka, geflochtene Gürtel, derbe Strickmützen und Handschuhe ... viele der Sessùn-Pieces nehmen uns mit auf eine Reise in die Anden. Globetrotterin Emma François spielt vor allem bei den Accessoires mit ethnischen Elementen: Schmuck, der wie gemeißelt erscheint, Schuhe mit strukturierten Nähten. Die beliebte Piou-Tasche aus Leder oder Stoff wird in jeder Saison neu aufgelegt und kommt in einem breiten Spektrum an Farben daher.
Neue Horizonte.
Heute betreibt Sessùn einen Onlineshop, sowie weltweit über 800 Verkaufsstellen. Trotz des Erfolges ihrer Marke hat Emma François nie aufgehört zu reisen. Sie reist oft nach Japan, wo sie nach Textilien, wie Bio- und Fair-Trade Fasern, die sie für ihre Kollektionen verwendet, sucht. Als weitere Inspirationsquelle dienen ihr auch die Kreationen von Designer Dries Van Noten. Neugierig und vielseitig - Emma François ist stets auf der Suche nach neuen Erfahrungen und lädt Künstler aus verschiedenen Metiers in ihre Welt ein. So hat sie sich beispielsweise mit zwei DJs zusammengetan, um Soundtracks für ihre Läden zu produzieren. Im Jahr 2015 wurde zudem die Brautkleid-Linie mit dem passenden Namen „Oui“ gelauncht.
Im Laufe der Jahre hat Sessùn einen Hauch Pariser Ästhetik angenommen, ohne die südamerikanischen Wurzeln in Vergessenheit geraten zu lassen. Urbaner Look mit Ethno-Twist - diese Modelle gehören zu den Key-Pieces der Marke:



























































