Wir präsentieren: Venetia, Fashion Activist
Die Slow Fashion-Aktivistin Venetia gehört einer neuen Generation von Aktivisten an, die uns alle dazu bewegen, die Art und Weise zu ändern, wie wir über unsere Kleidung denken. Sie ist der Ansicht, dass die Arbeitsbedingungen von Textilarbeitern im Zentrum der Fair Fashion-Revolution stehen sollten. All dies bedeutet, dass sie perfekt zu unserem neuen Film passt. Erfahren Sie hier mehr dazu und auf ihrem Profil bei Vestiaire Collective: @venetialamanna
Hi Venetia, wann und wie hast du dich das erste Mal mit nachhaltiger Mode beschäftigt?
Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass ich mich als Veganerin bezeichne, während ich gleichzeitig auf meinem YouTube-Kanal Fast Fashion unterstützt habe. Ich habe mir den True Cost-Dokumentarfilm angesehen und die Bücher von Naomi Klein gelesen und habe seitdem nie mehr zurückgeschaut!
Wie trägst du selbst zu einem nachhaltigen Ansatz in deinem Alltag bei?
Ich versuche, mich nach Möglichkeit aktiv für Systemänderungen einzusetzen, indem ich große Unternehmen für ihre unethischen und umweltschädlichen Praktiken zur Rechenschaft ziehe und damit auch ein Bewusstsein dafür in der Öffentlichkeit schaffe. Ich spreche so viel wie möglich mit Textilarbeitern und ihren Gewerkschaften, um ihre Bedürfnisse und Anforderungen zu erweitern und zu unterstützen. Und ich ermutige dazu, die Kleidung, die wir alle bereits besitzen, mit Hilfe der #OOOTD-Bewegung (Old Outfit Of The Day) zu zelebrieren.
Was bedeutet es für dich persönlich, Fashion Activist zu sein?
Mein Bestes für Nachhaltigkeit in der Mode zu geben. Dazu gehört für mich auch, konstant dazuzulernen und zu akzeptieren, dass Handeln oft Geduld bedeutet, bis man richtig handeln kann. Es geht auch darum zu lernen, umzulernen, zu lesen, zuzuhören und sich zusammenzuschließen. Der Schlüssel liegt in der kollektiven Kraft und Handlungsbereitschaft von uns allen.
Weniger kaufen, aber dafür besser kaufen!


